VON DEMI MOORE ABGESCHLEPPT

MIT TOTEN PFERDEN & RATTEN AM START 

von Sascha Plecic
HANS REUSCHL/aka NOMAD ist der Hunter S. Thompson der Street Art Kultur. Weltweit. God´s Monkey. Der personifizierte gestreckte Mittelfinger – mit Cap on top. James Bond schoss mit Kugelschreibern auf Spione, Nomad bombte mit Sprühdosen gegen das Establishment. Er lebte auf den Strassen Berlins. Meistens von nichts als purer Attitüde, Kreativität, Metallica´s „Seek And Destroy“ auf den Ohren und „I don´t give a fuck!“ in den Augen. Nomad inspirierte eine ganze Generation Künstler – vom Kotti bis in die Bronx. Trotz konsequenter Anti-Promo. Banksy gehört genauso zu seinen Weggefährten, wie Ashton Kutcher, Bruce Willis, Demi Moore, hartes Müllcontainer-Brot und Crystal Champagner.

Anfang der Nullerjahre hielt Hans den Hype um seine Person nicht mehr aus – und kappte alle Verbindungen nach aussen. Wurde von der selbsternannten „realen“ Szene, mit der er nie was zu tun hatte, als „Verräter“ bzw. „SellOut“ angeklagt – und von der Polizei gejagt. Weil auf seiner Torte die eine oder andere hellere Kerze als auf dem ganzen humorlosen Szene-Frustkuchen flackerte, überliess er den identitären Stadtaffen ihren Käfig, den „Fame“ und die Hoheit über Berliner Graffiti-“Kultur“, zu der er meiner Meinung nach nie gehörte. Er war zu unerreichbar für eine Szene.

Sowieso: Szene ist etwas, was entsteht, wenn Mitläufer und Zeugen von gegenwärtiger Genialität aus narzisstisch gelagerten Gründen ihnen fremde Fähigkeiten adaptieren, verwalten und bestenfalls mittelmässig – meistens talentlos – verfielfältigen. Damit plötzlich natürlich entstandene Energie – ohne Vorbild, mit Berufung – zu allgemeinem und deren Gut wird. Einhergehender, nicht zu verhindernder, Szene-Mief wird am Ende immer schnell bieder und selbstgefällig, nazionalistischer und diktatorischer als jedes Wahlprogramm rechter Parteispitzen, gehüllt in eine – je nach Windrichtung – passend parfümierte Che-Guevarra-Fahne. Die nie höher als auf Halbmast weht – und bestenfalls Symbol des aktiven Stillstands, selbstgerechten Mittelmasses und zielsicherer Bedeutungslosigkeit ist.

LASS DIE HUNDE BELLEN – TELEFONE KLINGELN

Ohne sich diese Gedanken auch nur im Ansatz zu machen, sondern aus reinem „Leckt-Mich-Am-Arsch-Und-Lasst-Mich-In-Ruhe“-Anlass, killte Nomad alle Promotionskanäle, legte gar seine eigene Webseite lahm. Social Media gab es nicht, sonst hätte sich die Kreativ-Bulette selbst auf den Mond geschossen, der blassen tristen Krater-Kugel in Ruhe optische wie akustische Farbe verpasst – und Aliens auf der dunklen Seite des universellen Giganto-Emmentaler Käses im Akkord unter den Tisch gesoffen.

Musste er nicht. Er blieb auf irdischem Boden, liess die Volksfront der Vereinten Strassenhunde weiter bellen – und zog mit seiner Karawane weiter. In den Untergrund. Besser gesagt, sein Schlafzimmer. Wo er – abgeschottet von Internetstrahlen und unnötigem Imponiergehabe – gerade mit einer „richtig scharfen Braut zugange“ war. Und keinen Bock hatte, sein pausenlos klingelndes Telefon abzuheben. Nach konsequent durchperformter Nacht und mittäglicher Verabschiedung der Glücklichen zog er sein hippes Bananen-Nokia unter der auf dem Nachttisch liegenden Night-Out-Diesel-Boxer-Shorts hervor. Auf dem Display: 23 Anrufe in Abwesenheit – von derselben amerikanischen Nummer.

23 ANRUFE IN ABWESENHEIT: ASHTON KUTCHER RUFT AUCH EIN 24 X STES MAL AN

Die gerade wieder anruft. Hans hebt verkatert, erschöpft und leicht genervt ab: „Alter – Wat?!“. Ashton Kutcher (Ehemann von Demi Moore, seine Sendung „Punk´d“ auf MTV, in der er so ziemlich alle Rock- und Filmstars verarschte, gerade das Fomat und Kutcher DER Teenie-Superstar der Stunde), der Nomad´s Kunst im Netz entdeckt hatte, war dran. Für Hans´ unmittelbare Verhältnisse etwas zu laut, übersteuert, MTVTFig, enthusiastisch und OMGish. Aber hey, es war immerhin nicht die Polizei mit ner abermaligen Anzeige und kein irritierter Kunststudentenspross einer adeligen Schlossfamilie von und zu Charlottenburg, mit Panthouse an der Cuntstrasse, der sich „KILLIAN KILL“ nennt und Nomad mit seiner „Bit Street“ Todes-Spray-Gang im Görli by Day zum Real Talk battlen wollte.

Ein paar Wochen später war der Vorzeige-Hans eh für eine Ausstellung in L.A. gebucht, also teilte er dem Kutcher mit, einfach dahin kommen. Ohne einen Termin auszumachen. Weil – egal.

AROUND THE WORLD TICKET VON BERLIN NACH L.A.

Und so flog Nomad gefühlte 20 Performances später für eben diese Show in die Staaten. Eine Reise biblischen Ausmasses. Der Galerist, ein schmieriger Hollywood-Veranstalter, buchte meinem Kumpel das billigste Flug-Ticket mit siebenfachem Stop-Over von Berlin nach L.A. Reisezeit genug, um locker die Welt zu umrunden – Fiji Inseln inklusive.

Komplett ausgetrocknet, mit Schwellfüssen, zwei geplatzten Trommelfellen und halbwegs ansprechbar in der Stadt der Engel angekommen, wäre schön gewesen, wenn er empfangen worden wäre. Von irgendjemandem. Oder was.

Aber keiner da. Vom Veranstalter keine Spur – die Veranstaltung war on. Helfen sollte sich jeder Künstler selber. Geld, um Skulpturen zu bauen, hatte Nomad keins. Ausgemacht war dafür ein Budget, das er bei Ankunft erhalten sollte. Von nix kommt nix. Also investierte er 100 seiner letzten 150 Euro, die er in der Tasche hatte, für Material und kombinierte es mit herumliegendem Müll. Zum Beispiel im Hinterhof gefundene alte stinkende Auto-Reifen.

SKULPNOT – AUSVERKAUFT!

„Da klebten überfahrene Ratten dran, Alter! Creepy shit – aber hey, ich hab´s angemalt – und sah geil aus!“, fährt es aus Hans heraus. Nur eben – als die Türen der Ausstellung öffneten, interessierte Frankensteins Freakshow keine Sau. „Ich starrte auf meine – so called – Skulpturen, von denen ich selber irritiert war. Unter normalen Umständen hätte ich sowas nie hingestellt. Also soff ich mir einen an. Aber richtig. War ja keiner da. Ausser Gin & Tonic!

Demi, Ashton und Hans

Logisch. Hätte ich auch so gemacht.

„Ich war so riiiichtig besoffen, Alter. So richtig. Bekifft bis an die Schädeldecke. Und plötzlich stand Ashton Kutcher neben mir. For fuckin real! Ich musste lachen. Er auch. Wir verstanden uns sofort super. Machten irgendwelche Faxen. Er freute sich wie ein kleines Kind, mich endlich mal zu sehen. Surreal, aber es war so. Dann kaufte er umgehend die halbe Show. Und dann ging´s los, typisch L.A. Die ganzen Geier, Alter: ´Uuuh, gibt’s das noch? Und das? Red dot. Red dot.´ Innerhalb von einer Viertel Stunde war die komplette Show ausverkauft. Alles. Jedes verdammte Teil. Die ganzen Rattenreifen, Alter. Alles verkauft!“

Wieviel Asche?

„8000 Euro waren das. Aus 150, plus Müll. Kleiner Raum war das, Alter.“

Solide, Alter. Genug Geld, um nen Flug in die Bahamas zu buchen und bei Richard Branson vorbeizuschauen.

„Dafür hättest du mir seine Nummer geben müssen. Und zweitens nicht so einen miesen Deal mit der Galerie haben. Das meiste behielten die – und speisten mich damit ab, dass meine Ausstellung ja Promotion für mich sei. Pro-Mo-Tion. Für – Mich. As if I give a f_ck.“

Raketenforscher. Können sie ja gleich Joaquin Phoenix ein Kalbsmedaillon anbieten. Mit Privatjet aus der Schweiz eingeflogen.

Ashton, Hans-Nomad, Demi & Co

 

„Pass auf, Alter. Am nächsten Tag wach ich auf, irgendwo in East L.A. – keine Ahnung, wo ich bin. Ich wach auf, Alter, auf ner Couch…Voll covered in Dogfell, also Hundehaaren. Wie ein fucking Werwolf, Alter. Weisste, wenn so – an den Lippen, Mann… Du hast so Hundehaare an den Lippen, Alter! Und dann hey… Unter mir liegt dieser riesige irische Wolfshund, n´2 Meter Oschi, Mann, eine richtige Todesmaschine! Ich merk so, fuck: Das ist seine Couch! Also sein Körbchen! Aber halt ein Todesmaschinen-Oschi-2-Meter-Wolfshund-Körbchen, in das ich mich besoffen reinlegte. Also waren da ein semigutgelaunter Wolfshund, massive Kopfschmerzen und ein riesiges Fragezeichen in meiner Birne. Ich robb´ durch diese Wohnung, von der ich keine Ahnung hatte, wo und wem die ist. Und suche verzweifelt Aspirin, oder wie die Scheisse halt heisst, in den USA. Ich komm überhaupt nicht klar. Und mach eine Tür nach der anderen auf. Hinter der vielleicht fünften liegt der Galerist. Der Wichser. Schön, in nem Bett, natürlich.“

Also nicht nur First Class geflogen, sondern auch logiert

„Ja, genau. Ich war aber erst froh, dass ich nicht bei irgendwelchen Gangstern gelandet bin. Ist mir auch schon passiert, in Hong Kong, wo ich neben ner nigerianischen Nutte erwachte. Aber das ist ne andere Geschichte. Auf jeden Fall hol ich mir ne Family Size Frozen Korn, ungefähr ne Gallone, leg mir die auf´s Gesicht, und werde irgendwann mal bewusstlos. Als nächstes weckt mich so´n Typ, offensichtlich der Kurator des Galeristen, der seine Nummer logischerweise mit Demi Moore austauschte, der Geier. Der hält mir sein Telefon ans Ohr und Demi dran (macht Demi´s Krähstimme nach): Haaaans! We´re goin to Las Vegas to celebrate Rumor´s birthday! Flying from Los Angeles … Airport! In an hour! You´re coming! Don´t disappoint my daughter!“

Entzückend, wie immer, die Demi. Bruce Willis sagte mir ja, dass er gerne bei ihr geblieben wäre. Vorausgesetzt, er bekomme tagesplanerisches Mitspracherecht.

„You better believe it. Und icke so… Wat? Ick kann noch nich´ma rischtisch gradusskuckn… Aber dann hab ich mir überlegt: Wann kann ich wieder mal in Las Vegas mit irgendwelchen Movie Stars Geburtstag feiern? Genau – Nie. Also – mach ich! Und zu Demi: Wo muss ich hin? —— So n´ Private Plane Airport in L.A. Gut ok, mach ich! Ich spring unter die Dusche, in meine abgeranzten Skater Shorts, in mein abgeranztes Hemd – und ruf ein Taxi. Los geht´s. Wie gesagt, war ja nicht bezahlt worden und hatte überhaupt kein Geld in der Tasche, nur diese fuckin 50 Dollar.“

Aber hey: Könnte es sein, dass der Galerist dich bezahlen wollte, du aber extrabreit irgendwo in ner Hinterhofpfütze lagst, er dich einfach nicht fand, bevor er die Kasse abrechnete und die Kohle in den Tresor sperrte?

„Die Pfütze würde zumindest das Festkleben der Hundehaare in meinem Gesicht erklären. Auf jeden Fall steig ich in das Taxi, starre auf den Zähler, 10, 20, 30 Dollar – 70 Dollar… Ich so, Scheisse, Alter, ich bin gefickt… Die einzige Chance war also, direkt zu dem Flugsteig – und da sofort jemanden anschnorren, weil ich kann den Taxi-Typen nicht bezahlen“.

Oder einfach rennen. So schnell du kannst. Und hoffen, der Cab Driver ist nicht aus South Central.

„Das hätte mich mein Leben gekostet. Denn der fährt auch am Airport noch seelenruhig im Kreis, findet den Steig nicht, etc. Taxameter läuft weiter.. Bämbämbämbämbäm… 200 Dollar. Irgendwann sagt er so ´Hey, lass mal da reinfahren´ – und tatsächlich! Wir sind richtig: Da steht tatsächlich ein fuckin Learjet!“

Aber leer?

„Neeein…! Aus dem fuckin Learjet, Alter… Da kommt voll der fuckin Blake Carrington Charakter raus. Mit silber melierten Haaren, und frisch gebügelter Flug Captain Uniform!“

Hat er den Öl-Check gemacht? Haste den angeschnorrt?
„Ich so, das darf nicht wahr sein, Alter – Ick bin im Film, Alter!“

Haste ihn angeschnorrt?
„Wart doch! Also ich spring aus dem Taxi und will Blake fuckin Carrington gleich anschnorren. Und Blake so (Macht ne tiefe American Slang Stimme nach): ´Oh hello, Sir. I heard so much about you – great to finally meet you!´ Ick so: Ja geil, Alter, alles klar – schnell an dem Typen vorbei, ins Flugzeug rein und hör nur noch von weitem: ´Let me take care of this, Sir.´ Und ick so: Yes, klar – thank you.“

Business English, wie nur du es kannst. Also, Taxi vom Denver Clan bezahlt. Und drin ging´s mit der Hollywood Posse weiter.

„Ich sitz da so in diesen Nappa-Leder-Sitzen. Gegenüber sitzt Ashton Kutcher und die Tochter von Demi Moore und Bruce Willis. Rumer. Mit ihrem Boyfriend so. Und wir fliegen alle los. Werden in Vegas mit ner Strechlimo am Flughafen abgeholt. Zum Hotel gebracht, da durch den Geheimeingang mit privatem Elevator. Ein Drittel des Planet Hollywood gehört ja Bruce & Demi. Die anderen zwei Drittel Stallone & Schwarzenegger.“

Von Arnie habe ich mein Breakfast for Champions Rezept:
(https://www.youtube.com/watch?v=OW2z3pMILm8 )

„Damals nahmen wir dieses Frühstück noch ohne Früchte. Auf jeden Fall waren wir im 52sten Floor, Demi macht mir die Tür auf: ´Hier, das ist deine Suite.´ Warte mal: Da sind zwei Schlafzimmer, und zwei Badezimmer. Wofür brauch ich denn zwei Schlafzimmer? Und zwei Badezimmer?“

Sag mir nicht, du wusstest das nicht!
„Demi meinte: In case you meet friends“.

„Ja, ich hab das halt nicht erwartet. Und so: Da steht Sushi auf dem Tisch. Frisch gechnittener fuckin Sashimi, Alter. Und ich seh aus… Von der Nacht vorher… Arme, Beine, Gesicht – voll von Flöhen verbissen, Mann. Und keine 24 Stunden später habe ich meine eigene Suite, mit zwei Schlafzimmern.“

Fair play

„Auf einmal stehen wir alle in soner riesigen Panorama-Suite. Und da kommt Ashton auf mich zu: ´Hey Nomad, what would you like to paint today?´ Ich so: Wat? Von Arbeiten hat keiner was gesagt! Aber hey, ick kann alles malen. Ich brauch einfach Material, rotweisses Flatterband, und für dich ne Kamera, damit alle denken, es wäre n „Punk´d“-Dreh. Wir können alles machen, Alter. Ich bin am Start.“

„Nomad invades Vegas!“

Hat er gekniffen?

„Er meinte, auf die Strasse gehen, ist n bisschen schlecht. Da kommen so viele Leute, geht dann out of hand und so. ´Aber was hältst du von dem Rooftop da drüben?´ Ja, Bombe, Digger. Hammer-Rooftop – kannste von allen Seiten sehen. Mega Optik. Aber wir kommen da an den Security Guards nicht vorbei. Da stehen Typen mit MG´s im Anschlag, das ist Selbstmord.“

Ja klar, abblasen, die Geschichte.

„Ne, er meinte ´Lass das meine Sorge sein. Sag was du brauchst.´ Ich: Arbeitsuniform, wir müssen aussehen wie Arbeiter, so und so viele Gallons Farbe, zwei fette Eimer, zwei Schrubber mit Farbe, Teleskopstangen und alles. Und: Schuhe! Wir brauchen auf jeden Fall Schuhe. Weil deine Schuhe kannst danach wegschmeissen.“

Aber da war´s vorbei, oder?

„Dachte ich auch. Oder zumindest, es würde Stunden dauern. Und plötzlich kommt so n Typ an. Also dieser Typ, der, wenn du ne Nutte bumst, in nem Hotel, und die verreckt an einer Crack-Überdosis – der lässt sie einfach verschwinden. Macht alles klar. Der absolute Klarmann. Der klopft an die Tür, ich streck mich, sag ihm klar an, was wir brauchen. Im Detail. Und denke vergiss es.“

War zuviel für die?

„Kein Scheiss, Alter – Ne halbe Stunde später. Hab. Ich. Alles. Das ganze Zeug steht da. Wir gehen mit dem kompletten Material zum Gebäude. Und dann stehen da die Securities, wir mimen die Arbeiter, die auf´s Dach müssen. Auf einmal ich so: Stopp! Fuck, Alter – jetzt fliegt die ganze Scheisse auf!“

Wieder U-Haft?

„Nein Alter! Ich will grad umdrehen, als die fragen: ´Können wir n Foto machen? Mit Ashton?´ Haha – Ich halt die Kamera, mach Fotos von Kutcher und den Securities, Alter. Ashton macht Faxen mit denen, wir gehen vorbei, Alter. Hoch. Das war oberstes Stockwerk, und ich weiss, die Tür zum Dach muss immer frei sein. Für den Brandfall. Deshalb musste es auch schnell gehen. Wir hoch auf´s Dach. Fange an, vorzuziehen, male einen riesigen fetten Spielautomaten. Keine Ahnung, Digger – 8 bis 10 Meter hohes Teil. So n einarmigen Banditen. Das Elevator-Haus da oben, das wird dann das Display vom Spielautomaten, wird auch integriert, das Ganze. Da steht dann oben ´Lucky Me` drauf. Auf dem Spielautomaten sind dann drei von meinen Charactern, die da auftauchen.“

Hat Ashton auch was gemacht?

„Ja, der machte die Fill-Ins. 3 – 4 Stunden lang. Was für ne Nummer. Unreal. Schau mal (zeigt Fotos).“
Ja, die kenn ich. Und dann die Feier?

„Ja, die Sonne ging unter. Und um 20 h war Abendessen angesetzt. Für´s Rumors 21sten Geburtstag. Ich echt noch gemullert bis 19.30 h, mit Ashton, runtergestürmt, ins Hotel, hochgefahren, er duscht sich, 5 Minuten später steht der damals ´Hottest Schabracke Alive´ neben mir, geschniegelt und gebügelt. Und ich hab nichts anderes anzuziehen, ausser meine fuckin Skater-Shorts, und mein abgefucktes Guatemala-Hemd. Aber hey, was soll´s. Geh also mit an den Empfang und seh plötzlich einen Engel. Die schönste Frau, die ich je gesehen habe. Denke mir, wer das wohl sein mag und muss schon die Augen zusammen kneifen. Weil´s so hell strahlt. Dann seh ich daneben einen kleinen Glatzkopf, der mich aus dieser Traumsituation zerrt, irgendwie mit den Händen fuchtelt – Fuckin Bruce Willis, der mir unmissverständlich klar macht: Die gehört mir. Tja, und dann passierte in Vegas, was in Vegas bleibt.“

In dem Sinne – Respect, Alter. Und nen Gin Tonic hier drauf

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